Apple und Google Pay sucht man hierzulande noch vergebens. Ein Markteintritt in Österreich wird demnächst erwartet, bei Google Pay sollte es Gerüchten zufolge bereits im März soweit sein. Das derzeitige Rennen macht allerdings Mastercard in Zusammenarbeit mit Erste Bank und Garmin.

Wie bereits der Name „Garmin Pay“ verrät benötigt man dazu eine Smartwatch des Herstellers. Die dazu passende App wird auf dem Handy installiert und eine kontaktlose Bezahlung mit dieser Uhr ist ab sofort an (fast) jedem Zahlungsterminal mit NFC Funktion möglich.

Das war auch nicht die einzige Neuigkeit, von der man am diesjährigen Mountain Peak Summit in Kitzbühel von Mastercard erfuhr:

Die gute alte Bankomatkarte hat bald ausgedient. Aus Maestro wird Mastercard. Und was kann die neue Karte? Eigentlich das gleiche wie die alte, jedoch plus Onlineshopping, außerdem ist die Akzeptanz im Ausland höher. Ist es nun eine Kreditkarte? Nein. Es ist nach wie vor eine Debitkarte: Wie bei der Bankomatkarte wird das Geld sofort abgebucht. Wer seine Kreditkarte also nur für Reisen und Einkaufe im Internet verwendet, kann in Zukunft auf diese verzichten.
Den Anfang macht auch hier die Erste Bank, weitere sollte im Laufe des Jahres folgen.

Priceless Citys nimmt gleich ganz Österreich in sein Programm auf. Jeder Maestro/Mastercard-Inhaber kann daran teilnehmen, dazu muss man sich nur auf priceless.com registrieren. Bedeutet Priceless Gratis? Nicht unbedingt: Es gibt auch dementsprechende Angebote, aber es geht eigentlich darum, besondere Erlebnisse zu erlangen, die für gewöhnlich nicht käuflich sind. Wie z.B. „Fast Lane Access“, VIP-experience inkl. Hubschrauberflug beim Hahnenkamm-Rennen oder Karten für den ausverkauften Philharmonikerball in Wien. Letzteres Angebot durfte ich selbst ausprobieren und es war Großartig! Als Draufgabe zu den zwei geschenkten Karten gab es noch eine Tischreservierung und eine Flasche Champagner. Danke für eine durchgetanzte Nacht.

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Text und Bilder: Martin Darling