Wir waren auf Entspannungsurlaub im Falkensteiner Hotel Schladming und wollten gar nicht mehr weg.

In Zeiten, in denen die sommerliche Bohème einer 24/7 Bobo-Beschäftigungstherapie namens Arbeit gewichen ist, sind ausgedehnte Sommerurlaube Geschichte geworden. Jetzt diktieren Budget und vor allem Zeitmanagement kurze Wochenendtrips. Am besten etwas in der Nähe, denn schon die Anreise vergeudet kostbare Urlaubszeit. Deshalb haben wir uns dieses Jahr für ein verlängertes SPA Wochenende im Falkensteiner Hotel Schladming entschieden.

Anreisetag ist Urlaubstag

 

Es ist schon unglaublich wie lange man in Österreich durch grüne Täler fahren kann. In unserem Fall ganze 3 Stunden. Nach einer gesperrten Autobahnausfahrt und einer weiteren, die wir übersehen, kommen wir in den Genuss einen kleinen Umweg durch den Phyrn-Tunnel zu nehmen bis wir in der Skicup Metropole Schladming ankommen.

In der großzügigen Lobby aus Holz und Glas nimmt uns ein fein abgestimmtes Aroma aus Bergkräuter und Zirbenholz in Empfang. Fast so als würde die finnische Sauna schon ihre ersten Grüße an die Neuankömmlinge senden. Ein junges und engagiertes Frauenteam heißt uns herzlich willkommen. Neben einem unerwarteten Upgrade für unser Zimmer bekommen wir die Schladming-Dachstein Sommercard ausgehändigt, die standardmäßig und kostenlos für alle Gäste mit dabei ist. Diese Karte enthält Gratisfahrten mit allen Bergbahnen sowie Zutritt zu über 100 Attraktionen und so entscheiden wir uns für einen spontanen  Ausflug auf die Planai. Die Talstation der WM-Seilbahn ist nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt und schon sind wir auf der Schaf-Alm in 1.800m Seehöhe.

 

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Abhängen unterm Gipfelkreuz

 

Abseits der Touristen machen wir es uns in einer Hängematte unterm Gipfelkreuz gemütlich. Von der grünen Alm aus genießen wir den perfekten Blick auf die grauen Bergspitzen, die rundum in den Himmel ragen. Die atemberaubende Aussicht und die warmen Sonnenstrahlen lassen uns Sorgen, Alltag und Zeit vergessen. Leider auch die letzte Talfahrt, die hier schon um 17 Uhr stattfindet. Doch wie es das Glück will, findet sich eine freundliche Bedienung die uns mit ihrem Geländewagen zurück nach Schladming bringt. Ohne ihre Hilfsbereitschaft wäre uns wohl ein 3-stündiger Abstieg und ein verpasstes Abendessen beschert gewesen.

 

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Zurück im Falkensteiner schnappen wir uns unsere Saunatücher und Bademäntel und erkunden den hoteleigenen Acquapura SpaHier warten eine traumhafte Saunalandschaft, Swimmingpools und ein gut ausgestatteter Fitness-Raum auf unsere entspannungsbedürftigen Knochen. Alles duftet nach ätherischen Essenzen und es stehen exotische Teesorten und frisches Bergwasser mit Zitrusfrüchten zur freien Entnahme bereit. Ein großzügiger Innen- und Außenpool laden zum Planschen und Entspannen ein. Die drei verschiedenen Saunen (Bio-Sauna, finnische Sauna und Dampfbad) befinden sich etwas abgetrennt in einem eigenen, weitläufigen Ruhebereich aus Naturstein und Holz. Ein kaltes Tauchbecken, ein Außenbecken mit Jakuzzi-Düsen und gemütlichen Liegen mit Blick auf die Planai erfüllen alle unsere SPA-Wünsche, denn die Anlage ist wirklich traumhaft gestaltet. Nach diesem wohltuenden Wellness-Vorgeschmack gehen wir auf ein spätes Abendessen und kommen in den Genuss eines Delikatess-Buffets sowie einem köstlichen Sechs-Gänge-Menü’s. Mit dem laut Kellner „besten Hugo der Steiermark“ stoßen wir im schmucken Garten auf diesen herrlichen ersten Tag an.

 

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Gletscherfreuden im Sommer

 

Der zweite Tag startet am großartigen Frühstücksbuffet, wo wir mit allen Köstlichkeiten der Region verwöhnt werden u.a. mit Honig gefüllte Waben. Zu Mittag bucht uns das sympathische Rezeptionspersonal eine Bergfahrt auf den Dachstein  – ein zweiter Ausflug steht also auf dem Programm! Im Wander- und Kletterparadies geht es mit der Dachsteinseilbahn neben steil hinabfallenden Felsenwänden hoch hinaus. Wer mutig ist, kann die Fahrt sogar in einem gesicherten Korb aus Stahl und Glas am Dach der Gondel genießen. Innerhalb von sechs Minuten lassen wir 1.000 Höhenmeter hinter uns und erreichen den grauen Gletscher. Das UNSESCO Weltnaturerbe beeindruckt mit seinem unvergleichlichen Ausblick auf die Gletscherwände. Die Hochgebirgslandschaft bietet zusätzlich das mächtigste Korallen- und Muschelriff der nördlichen Kalkalpen – und das über 3.000 m über dem Meer. Ein Skywalk und eine schwindelerregende Hängebrücke sorgen für weiteres Adrenalin.

 

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Nach unserer Außenbegehung machen wir uns ein Bild vom Inneren des Gletschers und besuchten den mystischen Eispalast . Professionelle Eis-SchnitzerInnen aus China haben hier eine beeindruckende Welt aus Eis und Schnee geschaffen, die uns nicht nur mit ihren Skulpturen, sondern auch mit ihren (man mag es kaum glauben) niedrigen Temperaturen den Atem raubt. Nach unserem recht kühlen Ausflug freuen wir uns auf ein ausgiebiges Dinner mit köstlichen Weinen der Südsteiermark bevor wir den Abend im bis um Mitternacht geöffneten Indoor-Pool ausklingen ließen.

 

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Late Check-Out ist King

 

Zur freudigen Überraschung ermöglicht uns der Late Check-Out einen Aufenthalt in Zimmer und Acquapura SPA bis 18:00 Uhr. Also freuen wir uns auf einen weiteren Tag mit heißen Aufgüssen, Crashed-Ice Fußbädern und entspannenden Nickerchen im Ruheraum. Wehmütig endet am Abend unser erholsame Falkensteiner Kurzurlaub. Mit aufgeladenen Batterien und neu gewonnener Kraft fahren wir zurück nach Wien und blicken auf drei entspannende Tage in der traumhaften Steiermark zurück.

 

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Die Schladming-Dachstein Sommercard:

  • Ab einer Übernachtung gültig von 24. Mai 2017 bis 15. Oktober 2017 vom Anreisetag ab 13:00 Uhr ganztägig bis einschließlich dem Abreisetag
  • Eine der größten Inklusivkarten der Alpen
  • Mehr als 100 kostenlose Urlaubserlebnisse
  • Über 100 Bonusleistungen mit bis zu 50 % Ermäßigung
  • Insgesamt über 1.000 Unterkunftsbetriebe
  • Eine Berg- und Talfahrt mit einer Seilbahn pro Tag möglich
  • Kostenlose Nutzung von Badeseen, Schwimmbädern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln der Region
  • Dachsteinseilbahn ab zwei Nächten inklusive
  • Neu 2017: Tandem-Fallschirmsprung in Niederöblarn

Text+ Bilder: Julian Wiehl

Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung  des Falkensteiner Hotel Schladming entstanden.