Weihnachten steht vor der Tür und gerade rund um das Fest wird so viel gestritten wie nie. Nicht nur innerhalb der Familie, auch in vielen Partnerschaften kracht es. Beziehungen, die ohnehin schon auf wackeligen Beinen stehen, sind höchst gefährdet: Denn Xmas hat ­– dicht gefolgt vom Valentinstag – die höchste Schlussmach-Rate!

Wer mit seinem Schatz schon Pläne für den Sommerurlaub 2017 schmiedet, sollte damit vielleicht noch etwas warten. Denn erst einmal heißt es, die Weihnachtszeit ohne Trennung zu überstehen. Und nie ist die Gefahr, dass die Beziehung den Bach runtergeht, größer. Besonders häufig betroffen sind jene, die erst seit ein paar Monaten zusammen sind. Nach einem halben Jahr traute Zweisamkeit lässt oft das Feuer der Leidenschaft stark nach, die rosarote Brille wird abgesetzt und die Fehler und Macken des anderen treten in den Vordergrund. Doch es gibt noch mehr weihnachtliche Hürden, die Partner unter Druck setzten. Etwa die Familie! Wird der Freund offiziell vorgestellt oder ist er von der Familienfeier ausgeschlossen? Viel Streit gibt es auch um die Geschenke. Kommt es von Herzen? Ist es zu billig oder zu teuer? Die Wahrscheinlichkeit einen Fehlgriff zu machen, ist enorm hoch. Deshalb lohnt es sich, wirklich intensiv über das Thema nachzudenken, sonst ist Mr. Right rasch weg.

 
Diese fünf Tipps helfen Dir, die Feiertage ohne Nervenzusammenbruch zu überstehen:

SCHWEIGEN IST SILBER. REDEN IST GOLD.

Offen miteinander zu sprechen, hilft, Probleme auszumerzen, bevor sie noch entstehen. Welche Erwartungen hat der andere an Weihnachten? Wie kann ein Kompromiss gefunden werden, der alle Beteiligten glücklich macht?

SOLONUMMER.

Zu viel Zweisamkeit oder Familie ist oft einfach zu viel. Wenn Du merkst, dass Dir alles auf den Keks zu gehen beginnt, lass alles für eine kurze Zeit hinter Dir. Entschuldige dich und mach für eine Stunde etwas alleine – etwa einen Spaziergang.

PERFEKT KÖNNEN DIE ANDEREN SEIN.

Das Leben ist nicht perfekt, warum sollte es gerade Weihnachten sein? Zu hohe Erwartungen an das Fest machen es kaputt. Letztendlich ist Weihnachten auch nur ein Tag wie jeder andere. Wer sich Disney-Magie wünscht, wird an der Realität zerschellen.

ICH KENNE KEINEN STRESS.

Müssen wirklich 12 verschiedene Gerichte serviert werden oder tut es auch etwas Einfaches? Oft machen wir uns um die Feiertage selbst zu viel Stress und damit ist das Unglück schon programmiert. Organisiere die Tage so, dass die Freude und der Genuss nicht zu kurz kommen.

…AND YOU GET A GIFT. AND YOU GET A GIFT. EVERYBODY GETS A GIFT!

Jeder kennt und hasst Leute, die entweder gar nichts oder nur das Billigste schenken. Dabei muss ein gutes Geschenk nicht teuer sein. Behalte bei der Auswahl immer die Fragen „Wie mache ich dem anderen eine Freude?“ und „Wie gebe ich ihm das Gefühl, dass ich mir bei der Auswahl wirklich Gedanken gemacht habe?“ im Hinterkopf.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Gingen an Weihnachten viele Eurer Partnerschaften flöten? Hinterlasse doch einen Kommentar!


Text: Florian Faber