Lang lebe das Denkverbot!
Der eigene Dating-Chatverlauf ist eine bizarre Abfolge von Grenzüberschreitungen, die selbst einem Marquis de Sade Respekt abringen würden. Die neue Lieblingsserie ist eine koreanische Torture-Porn-Orgie, die auf der ganzen Welt für ihre überbordende Geschmacklosigkeit gefeiert wird. Rapmusik ist mittlerweile queer as fuck, James Bond hat eine Tochter und in Deutschland wird über ein Tempolimit auf der Autobahn philosophiert. „Gut so!“, denkt sich da das progressive Herz. Tabus sind schließlich dazu da, um von uns gebrochen zu werden. Aber stimmt das auch? Sind wir tatsächlich so tabulos, wie wir gern behaupten?
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Inhaltsverzeichnis
Keeping Up With The Taboos
– Prologue
Lang lebe das Denkverbot!
– Fünf moderne Tabus,
an denen wir nicht rütteln können oder wollen
The Queer Ambiguous Mind
The Sin of Me Time
– Wie wir zu Workaholics erzogen werden
Vangardist x TK Maxx
– Das große Christmas Giveaway!
The Stigma of Fetish
– Ein Ehepaar zwischen Heim und Sex-Shop
Operationen die Traumata verursachen
– Inter*-Aktivist:in Alex Jürgen im Interview
Editor’s Choice
– Mit diesen Looks geht es durch die kalte Jahreszeit!
“Deutschland ist noch nicht so weit” –
Peter Plate und Ulf Leo Sommer über ihr Musical ‘Ku’Damm 56
I AM TOO…
– Gemeinsam gegen das Schubladendenken
In God I Lust
– wie Natalia Portnoy Religion und Sex verbindet
No Taboos?
Warum wir Tabusfür eine funktionierende Gesellschaft brauchen
“Beauty”
– Nothing To Declaren
“Nicht alle Huren hier haben Zuhälter”
– Wie queere Sexarbeit tabuisiert wird
Feminismus und Fatphobia
– Zwischen Diet Culture und Body Positivity
Grab ‘Em By The Pussy
– Das Branding der Frau
Fashion Shoot – Heart’s Blood
