Straight“ ist ein Drei-Personen-Stück, das provoziert und doch einfühlsam eine Geschichte erzählt, die Konventionen aufbrechen soll. Ben wird dazu gezwungen, sich zwischen seiner Freundin Emily, die er liebt, und Chris, den er ebenfalls liebt, zu entscheiden. Für Ben stellt sich die Frage, ob er sich der Gesellschaft fügen und zwischen bi, schwul oder straight entscheiden muss, oder ob ihm die Liebe an sich genügt, um sich von Kategorisierungen zu befreien. Ab 9. März 2019 wird Straight sechsmal im Spektakel in Wien aufgeführt, kurz danach drei mal in Hamburg und Ende April auch in Berlin.

Mit „Straight“ bringen MOVING STAGE Productions und OPEN HOUSE THEATRE ein Stück nach Europa, das vor zwei Jahren am Off-Broadway für Begeisterung sorgte. Das Drei-Personen Stück provoziert und erzählt doch einfühlsam eine Geschichte, die Konventionen aufbrechen soll. „Straight“ feierte seine Premiere am 29. Februar 2016 im Acron Theatre und bekam einiges an positiver Kritik. Die New York Times beispielsweise nannte es eine „schlaue, reizvolle Produktion, vollgefüllt mit einfallsreichen Witzeleien und mit einer nachdenklichen Beobachtung in Bezug auf die sexuelle Identität.“ Nach weiteren Aufführungen in den USA und Mexico kommt das Theaterstück von Scott Elmegreen und Drew Fornarola erstmals nach Europa. Ab 9. März 2019 wird Straight in der deutschen Übersetzung von Peter Torberg insgesamt sechsmal im Spektakel in Wien aufgeführt. Kurz danach wird es seine Deutschlandpremiere in Hamburg und Berlin erleben und dort fünfmal zu sehen sein.
 

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Synopsis von “Straight”:
 
Der Bankangestellte Ben lebt mit seiner Freundin Emily, mit der er seit frühester College-Zeit zusammen ist, in Boston. Emily ist Doktorandin für Bioinformatik in Harvard und hat ihr Leben fest im Griff und durchgeplant: Nach dem Studienabschluss wartet sie eigentlich nur noch auf einen Heiratsantrag von Ben und ein Familienleben inklusive Hund. Doch noch lebt Ben alleine in seiner Wohnung, ohne Emily, und verbringt seine Stunden irgendwo zwischen Bier und Football schauen. Schließlich lernt er den 20- jährigen Geschichts-Studenten Chris über eine Online-Plattform kennen. Die beiden Männer fühlen sich zueinander hingezogen und beginnen eine Affäre. Aber Ben kann sich
auch kein Leben ohne Emily vorstellen. Eines Abends treffen sich die zwei Männer wieder heimlich. Sie stellen sich die Frage, warum die Gesellschaft überhaupt Menschen in „straight“ und „gay“ einteilen. Denn dahinter verschwinden oft alle anderen Eigenschaften einer Person. Die Diskussion endet mit viel Alkohol leidenschaftlich auf Bens Couch. Am nächsten Morgen holt Ben die Realität ein, als Emily plötzlich vor der Tür steht. Sie will endlich ein gemeinsames Leben planen. Auch Chris will wissen, was zwischen ihm und Ben eigentlich ist. Gefangen in einer Welt von Schubladendenken, verwirrten Gefühlen und Plänen, wie seine Zukunft aussehen soll, trifft Ben eine folgenschwere Entscheidung…

Tickets könnt ihr euch hier besorgen.


Fotos: Ine Thomas Photography