Längst sind Brillen nicht mehr nur Lesehilfen für die Leute unter uns, die von der Natur nicht mit Adleraugen beschenkt wurden, sondern essenzielles modisches Accessoire. Spätestens seit der letzten Hipster-Welle machen in den Großstädten Menschen mit Rennrad, Jutebeutel und runden Drahtgestellen die Straßen unsicher. Dass diejenigen von uns, die aber tatsächlich auf geschliffene Gläser angewiesen sind beim Trend benachteiligt wurden, hat vor allem das Brillenlabel Ace&Tate erkannt, und innerhalb der letzten vier Jahre eine regelrechte Brillenrevolution gestartet:

Wie aus dem Nichts waren sie plötzlich überall, die Ace&Tate Stores in Europa, und mittlerweile zählt auch Wien zu einem wichtigen Standort für das Unternehmen. Vor nur vier Jahren wurde das Label als Start-Up quasi aus dem Boden gestampft und betreibt nun mittlerweile mehr als 20 Stores in Deutschland, England, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Schweden und seit kurzem auch Österreich. Das Erfolgsrezept von Ace&Tate scheint auf den ersten Blick simpel: Günstige Brillen, die am Zahn der Zeit sind, mit guter Qualität punkten können, und ganz nebenbei noch junge Künstler*innen weltweit unterstützen.

 

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Bei der Wiener Store-Eröffnung hatten wir die Möglichkeit, selbst Korrektur- und Sonnenbrillen von Ace&Tate zu testen, und haben unsere Erfahrung mit den Brillen für Euch zusammengefasst:

 

1. DESIGN

 

Mal unaufgeregt zurückhaltend, mal knallig, groß oder kultig: Das Spektrum an Korrektur- und Sonnenbrillen kann sich tatsächlich sehen lassen. So erzählt uns beim Store Opening Designerin Shade, dass nicht nur die klassischen Korrekturbrillen, sondern auch ausgefallene Sunglasses richtige Verkaufsschlager sind. Absoluter Favorit (vor allem in den Berliner Stores) scheint das Modell Frances zu sein, das mit seinem breiten, roten Rand nicht gerade unauffällig ist. Ich lasse es da lieber etwas ruhiger angehen und habe mich für die klassische Korrekturbrille Wilson mit Espresso Gradient entschieden, während Art Director Julian (rechts) passend zu seinem monochromen Stil das Sonnenbrillenmodell Dean in Satin-Silber ausgewählt hat.

 
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2. QUALITÄT 

 

Meine Korrekturbrille ist nach einem kostenlosen Sehtest schon knapp eine Woche später im Store abholbereit, und sitzt nach ein paar finalen Anpassungen durch eine Mitarbeiterin tatsächlich wie angegossen. Ein kleines bisschen brauchen meine Augen anfangs noch, um sich an die neuen Gläser zu gewöhnen, aber nach wenigen Minuten kann ich wieder in einen Spiegel blicken, ohne eine Identitätskrise zu bekommen, und sehe die Welt auf einmal ein ganzes Stück schärfer. Julians Sonnenbrille ist sogar noch schneller da, und kommt in einer schicken Verpackung inklusive robustem Etui direkt vor die Bürotür.

 

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3. PREIS

 

Jetzt mal ehrlich: Was will man gegen einen Preis von 98€ für eine Brille inklusive Korrekturgläser schon groß sagen? Dass man plötzlich ein Ace&Tate Designergestell auf der Nase sitzen hat, merkt man vielleicht beim aufziehen – im Geldbeutel allerdings nicht. Das Preiskonzept des Labels ist wirklich beeindruckend. Bis auf einige Sondermodelle gibt es alle Korrektur- und Sonnenbrillen inklusive Gläser für einen Fixpreis von nur 98€. Die Cherry on Top für uns: Ace&Tate helfen mit ihrem Creative Fund jungen, aufstrebenden, kreativen Köpfen bei der Verwirklichung ihrer Projekte.

 

COME AS YOU ARE

 

Dass dem Unternehmen die Förderung junger, kreativer Menschen am Herzen liegt, zeigt auch die neue Come as You Are Kampagne des Labels: Die Amsterdamer Fotografin Lotte van Raalte hat in der Heimatstadt des Unternehmens vier Kreativköpfe portraitiert, die selbst künstlerisch tätig sind. Dabei haben Frederik Molenschot, Piet Langeveld, Ruben Baart und Saba Babas-Zadeh über die unsichere Zukunft als Künstler*innen, den Prozess der Selbstfindung und den Mut, seine Träume zu verwirklichen, gesprochen. Alle Interviews könnt ihr hier nachlesen.

 
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Wenn du selbst kreativ bist und Unterstützung brauchst, kannst du dich hier für den Creative Fund von Ace&Tate bewerben.


Text: Alex Baur

Bild Vienna Store:  Erik Undéhn