Leider begegnet uns auch im Jahr 2016 noch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit an vielen Ecken. Der in Berlin lebende Künstler und Blogger Isaiah Lopaz kann davon ein Lied singen: Er ist schwarz, schwul und wird ständig mit verschiedenen Formen des Rassismus konfrontiert. Darüber schreibt er auf seinem Blog Him Noir mit der Intention, einen offenen Dialog über Rasse zu führen.
 
Auf die Frage, wann ihm Rassismus begegne, verrät er der FAZ im Interview: „Jeden Tag. Zum Beispiel werde ich von wildfremden Menschen nach Drogen gefragt, egal, ob ich gerade an der Ampel stehe, im Supermarkt oder im Nachtclub bin.“
 
Inspiriert von dem Anti-Rassismus-Projekt „I, too, am Harvard“ entwickelte Isaiah sein eigenes Kunstprojekt: 22 T-Shirts mit verschiedenen Sprüchen und Aussagen entstanden.
Sie tragen Aufschriften wie „I’m gay I can’t be racist“, „I never had sex with a black guy before“ oder „And when do you go back“. Der FAZ verrät er weiter: „Mir geht es darum, zu zeigen, was ich erlebe. Wenn ich in einen Raum komme, projizieren Menschen Dinge auf mich, ohne dass ich etwas dagegen tun kann.“
 
Zum Verkauf werden die Shirts nicht angeboten, für Isaiah sind sie ein Kunstprojekt, welches er in der kommenden Zeit noch weiter ausbauen möchte.
Wir finden, das ist eine starke Aktion, die zum Nachdenken anregen sollte.
 


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