Die unsichtbaren Opfer der Pandemie: Obdachlose

Diesen Artikel solltest du lesen, wenn …

  • du den Schwachen durch die Krise helfen möchtest.
  • du heute noch etwas Gutes tun willst.
  • du dich um die Opfer der Pandemie sorgst, die nicht wirklich gesehen werden.
  • Was tun, wenn du auf Geldspenden von Fußgängern angewiesen bist, aber niemand mehr auf der Straße ist? Was, wenn keiner mehr da ist, um das Essen auszuteilen? Obdachlose Menschen werden von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Da sie oftmals selbst Teil der Hochrisikogruppe sind, benötigen gerade sie unsere tatkräftige Unterstützung. So kannst auch du helfen …

    Selbst-Isolation ist ziemlich einfach, wenn man ein eigenes Dach über dem Kopf und einen tatsächlichen Platz zum Zurückziehen hat. Die rund 15.000 obdachlosen Menschen in Österreich stellen die unsichtbaren Opfer dieser Krise dar. Die Caritas gab bereits bekannt, dass die Notschlafstellen von nun an auch tagsüber geöffnet sind. Somit kann zumindest verhindert werden, dass die Menschen morgens die Einrichtung verlassen und auf die Straße müssen.

     

    Foto © Ben Hershey / Unsplash
     

    Allerdings fallen durch die Krise und die damit verbundenen Maßnahmen der Selbst-Isolation viele freiwillige Helfer weg. Der Wiener Einrichtung für obdachlose Menschen Gruft sind aufgrund der aktuellen Lage etliche Kochgruppen abgesprungen. Daher müssen sie das Essen jetzt selbst finanzieren, das sie sonst gespendet bekommen hätten. Aus diesem Grund bitten sie auf Facebook um Geldspenden. Für den Caritas Corona Nothilfefond kannst du HIER spenden. Jeder Euro kann helfen, den Schutz unserer Schwächsten sicherzustellen.

     

    Wer also raus gehen muss, sollte immer auch die Augen offen halten nach Menschen, die nur draußen sein können. In der aktuellen Zeit und eigentlich auch sonst. Trotz Sicherheitsabstand: Taschentücher, Hygieneartikel, etwas zu essen oder zumindest ein freundliches Wort sind immer willkommen!

     

    Text Christoph Huber
    Header: Jonathan Kho / unsplash