Als Single hatte man es die letzten Monate vielleicht nicht ganz so leicht: Sobald die Tage kürzer werden und die Temperaturen um ein paar Grad fallen, tauchen die ersten Pärchen-Instagram Posts auf. Da werden gemeinsam Plätzchen gebacken, vor dem virtuellen Kamin gekuschelt, oder ganz romantisch ein Schneemann gebaut. An Weihnachten wird man gefühlt alle 3 Minuten gefragt, wo denn der / die Partner*in ist, und der krönende Abschluss scheint dann der Valentinstag am 14. Februar zu sein, der ja bekanntlich alles andere als Single-freundlich ist. Umso besser, dass ein Tag später der Singles Awareness Day ist!

Gleich vorweg: Nein, nur weil man Single ist, muss und möchte man nicht bemitleidet werden, und das soll auch gar nicht erst der Anspruch dieses Tages sein. Viel mehr geht es darum, all die Vorteile des Single-Lebens zu zelebrieren, den gerade erst vergangenen Valentinstag auf die Schippe zu nehmen, und den verliebten Pärchen, die es vielleicht etwas zu sehr übertreiben, den frisch manikürten Mittelfinger entgegenzustrecken. Denn eigentlich ist der Valentinstag ja nicht mal für frisch verliebte Paare immer so schön, wie die Valentinstag-Industrie uns das vermitteln möchte. Je mehr Hype um diesen Tag gemacht wird, umso mehr steigt der Druck, dem / der Partner*in das perfekte Geschenk zu machen, oder ein umwerfendes Date zu haben.

 

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Anstatt als (mehr oder weniger) verliebt zu zweit in einem kitschig dekoriertem Restaurant zu sitzen, kann man die Zeit mit Freunden verbringen, Feiern gehen, oder sich einen gesamten Tag lang einfach mal nur auf sich selbst konzentrieren. Wir finden den Single Awareness Day alles andere als SAD (wie das Akronym vermuten lässt), sondern stoßen selbst auf das Single-Dasein an!

 

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