Menschen haben immer weniger Sex. Das besagt jedenfalls eine britische Studie, die 1991, 2001 und 2012 insgesamt rund 45.000 Menschen zu der privatesten Sache der Welt befragt hat.

DIE STUDIE

 

Die Studie Changes in, and factors associated with, frequency of sex in Britain: evidence from three National Surveys of Sexual Attitudes and Lifestyles” erforscht die Sexgewohnheiten der Briten. Die Befragten, sowohl LGBT als auch Heteros, gaben an, wie oft sie Sex im vergangenen Monat hatten, wie viel Sex sie sich gewünscht hätten, ihren Berufsstand, Beziehungsstatus und ihr Alter. Das Erstaunliche? Wer denkt, dass die zunehmende sexuelle Offenheit und der immer aufgeschlossener werdende Lebensstil auch zu mehr Sex führt, der hat sich getäuscht.

 

 

DIE ERGEBNISSE

 

Zusammenfassend kommt die Studie zu dem ernüchternden Ergebnis, dass Menschen signifikant weniger Sex haben. In den Jahren zwischen 1991 und 2001 stieg die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs der Befragten an, ist dann aber in den Jahren von 2001 bis 2012 wieder signifikant gefallen. Selbst im Jahr 1991 hatten 19,9% der befragten Männer öfters als 10 mal im Monat Sex, 2012 waren es nur mehr 14,4%. 2012 hatten 29,2% der befragten Männer im vergangenen Monat keinen Sex, 2001 waren davon nur 26% betroffen. Doch das gilt nicht nur für Singles, denn 2001 war die Zahl von Männern in festen Beziehungen die im vergangenen Monat keinen Sex hatten bei 30,4%, 2012 schon bei 66,4%. Bedeutet mehr als doppelt so viel Prozent der befragten Männer in einer festen Beziehung hatten im vorhergehenden Monat keinen Sex.

 

 

DIE URSACHE

 

Doch woran liegt der generelle Rückgang der schönsten Nebensache der Welt? Die Forscher sind der Meinung, dass Menschen aktuell mehr als je zuvor arbeiten und der damit verbundene Stress zu einem Rückgang der Häufigkeit von Sex führt. Denn es ließen sich Parallelen in den erhobenen Daten bei der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs und der beruflichen Situation der Befragten erkennen. Auch die Komplexität des digitalen Zeitalters lässt die schönste Nebensache der Welt, laut der Forscher, naja … eben zur Nebensache werden.

 

Quelle Instinct Magazine
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