Multiple Identity Disorder
Ob Christus, Hitler, Gandhi oder Freddy Mercury – wer wir sind und was wir sein wollen, kommt nicht nur aus uns selbst, sondern orientiert sich seit jeher an außergewöhnlichen Leitbildern, die – im Guten wie im Schlechten – vorleben, was möglich ist. Gerade traditionell marginalisierte Gruppen wie die LGBTQIA+ Community sind auf starke Role Models angewiesen, um in einem repressiven Umfeld ihre Identität zu formen und zu behaupten. Aber was, wenn es so viele Idole gibt, dass irgendwann kein ,Wir’ mehr möglich ist, sondern einzig und allein das ,Ich’ bestehen bleibt?
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Inhaltsverzeichnis
Chapter 1
“We Are All Stars Here!” – Prologue
Chapter 2:
Multiple Identity Disorder – Warum wir auch im digitalen Individualismus noch Idole brauchen
Chapter 3:
Iconic – Godwin Merano ist unser Cover-Model
Chapter 4:
Wie man seine Kinky-Family bei Sex Positive Partys findet
Chapter 5:
No Age, No Gender, No Origin – Anouk Lamm Anouk über die Reise zur eigenen Identität
Chapter 6:
Bye, Bye, Queer Paradise – Hat sich der Traum eines “queeren Europas” längst ausgelebt?
Chapter 7:
Editor’s Choice – Bunt, gemustert und bold. Das sind deine Looks für den Herbst
Chapter 8:
Hollywood vs. Netflix – So bedient sich die Filmindustrie an queeren Stereotypen
Chapter 9:
W1ZE ist Wiens neue Queer Bitch, die du kennen solltest
Chapter 10:
Beauty – “Secret Idol”
Chapter 11:
“Vienna’s Next Generation”
Chapter 12:
Thomas Brezina und Michael Buchinger im Interview:
“Heute muss sich niemand mehr outen!”
Chapter 13:
Von Pop Art zu Art Pop und zurück: Wie Kunst die Gay Community beeinflusst
Chapter 14:
In der Community nachgefragt: “Welche Idole haben dir gefehlt?”
Chapter 15:
La Fille d’O x Sébastien Meunier is transforming underwear to fit your true self
Chapter 16:
Woher weiß ich, dass ich queer bin? – Micòl Masliah über die queere Identitäsfindung
